Im Komposthaufen fanden wir letztes Jahr
jede Menge
dieser kleinen gelblichen Larven.
Da waren wir noch der Annahme,
dass das Maikäfer werden würden.
Doch als wir größere fanden,
kamen wir ins Grübeln.
Da waren wir noch der Annahme,
dass das Maikäfer werden würden.
Doch als wir größere fanden,
kamen wir ins Grübeln.
Mit dem Ende der Gartenarbeit,
gerieten diese Made in Vergessenheit.
Bis zum letzten Wochenende ...
Da fanden wir neben den großen
und kleinen Larven auch Käfer,
und kleinen Larven auch Käfer,
die in keinem Natur- und Tierbuch zu finden waren.
Erst ein Vermutung und das Internet lüftete das Geheimnis
um diesen merkwürdigen Krabbler.
Der Nashornkäfer (Oryctes nasicornis)
Erstmals beschrieben wurde er im Jahre 1746
von dem schwedischen Naturwissenschaftler Carl von Linné.*
Die Körperlänge beträgt 25 bis 40 Millimeter.
Die
Geschlechter weisen
einen deutlichen Geschlechtsdimorphismus auf.
Das
Männchen weist am Kopf ein ausladendes Horn auf,
das leicht nach hinten
gebogen ist.
Beim Weibchen fehlt dieses Horn
und der vordere Hornschild
ist relativ glatt.
An den unteren Flanken,
zwischen den Flügeldecken
sowie an den obeneren Segmenten der Extremitäten
zeichnet sich eine
bräunliche Behaarung ab.
Die Färbung des Chitinpanzers variiert
zwischen
rostbraun und fast schwarz.
Wie alle Käfer,
so hat auch der
Nashornkäfer sechs Beine,
die an den Enden hakenförmige Gebilde
aufweisen.
Der Nashornkäfer ist ein dämmerungs-
und nachtaktiver Käfer.
Die Flugzeit erstreckt sich meist über Juni bis August.*
Der Nashornkäfer ist in weiten Teilen Europas verbreitet.
Er kommt zudem
auch im Norden Afrikas
sowie im Osten bis nach Mittelasien vor.
Sie
leben meist in Laubwäldern mit reichlich Totholz.
Bevorzugt werden dabei
Eichenwälder.
Sie sind sowohl im Tieflandwald
also auch in Höhenlagen
der Vorgebirge anzutreffen.*
Die fertigen Käfer ernähren sich
ausschließlich von Baumsäften
ausschließlich von Baumsäften
und dem
Saft von überreifen Früchten.
Die Larven ernähren sich von Zellulose.
Magen und Darm der Larven haben sich
dieser Nahrung hervoragend
angepasst.*
Die Eiablage erfolgt meist im Hochsommer.
Das Weibchen legt kleine
gelbliche Eier,
die eine Länge von 5 Millimeter aufweisen,
einzeln in
Totholz oder Komposthaufen ab.
Die Larven weisen je nach Alter
eine Länge von 10 bis 30 Millimeter auf.
eine Länge von 10 bis 30 Millimeter auf.
Das Larvenstadium kann sich
über zwei bis fünf Jahre erstrecken.
über zwei bis fünf Jahre erstrecken.
Während dieser Zeit kommt es zu drei
Häutungen.
Nach der dritten Häutung verpuppt
sich die Larve in einen Kokon,
sich die Larve in einen Kokon,
der aus Erde und Sägemehl besteht.
Der Schlupf erfolgt meist im
späten Frühling,
selten auch erst im Sommer.
Die fertigen Nashornkäfer
haben
eine Lebensdauer von zwei bis drei Monate.*
Das Letzte Bild hat meine Tochter geknipst
und zeigt erst richtig diesen wunderschöner Käfer.
Im Nachhinein habe ich von diesem Käfer schon mal gehört,
aber nie gedacht,
dass es bei uns überhaupt vorkommen kann.
*Angaben von Wikipedia


























